Orthodoxes Russland / Orthodoxe Hauptstädte

Klöster von Moskau und St. Petersburg,  9 Tage/8 Nächte.

Reiseprogramm

Gruppenreise ab 15  Personen

Tag 1. St. Petersburg

Ankunft in St. Petersburg. Treffen mit einem einheimischen Reiseleiter am Flughafen, Transfer zum Hotel, Einschecken, Abendessen im Hotel.

Tag 2. St. Petersburg.

Frühstück im Hotel.

Morgens: Stadtrundfahrt mit Besuch von Alexander-Newski-Lawra, der Kasaner Kathedrale, des Smolensker Friedhofs mit der Kapelle der Seligen Xenia und der katholischen Katharinenkirche.

Die Alexander-Newski-Lawra ist eines der ersten Klöster in St. Petersburg. Mehrere Jahrhunderte lang war das Kloster das wichtigste spirituelle Zentrum der Stadt. Lange Zeit war der Klosterfriedhof eine Begräbnisstätte für Vertreter der privilegierten Schichten der St. Petersburger Gesellschaft und berühmte russische Künstler wie Dostojewski, Mussorgskij und Tschaikowski. Heute ist die Lawra ein tätiges Kloster und der Sitz des   St. Petersburger Priesterseminars.

Die Kasaner Kathedrale ist eine der Hauptkathedralen von St. Petersburg, ein prächtiger Tempel, der keine Analogien und Ähnlichkeiten mit anderen orthodoxen Kirchen in Russland aufweist. Der Hauptfassade der Kasaner Kathedrale ist eine riesige halbkreisförmige Kolonnade angebaut, die an die Kolonnade des Petersdoms in Rom erinnert. Die Kathedrale beherbergt die wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kasan, eine der am meisten verehrten Ikonen der russisch-orthodoxen Kirche, die als Fürsprecherin und Beschützerin des russischen Landes gilt.

Die Kapelle der Seligen Xenia von St. Petersburg befindet sich auf dem Smolensker Friedhof auf der Wassiljewski-Insel. Jeden Tag kommen Hunderte von Pilgern hierher, um zu beten und die Selige Xenia um Hilfe zu bitten.

Mittagessen in der Stadt.

Die St. Katharinen-Basilika ist eine der ältesten katholischen Kirchen in Russland und eine der wichtigsten unter den sechs katholischen Kirchen in St. Petersburg.

Die St.-Isaak-Kathedrale, einst die Hauptkathedrale der Stadt, ist der viertgrößte Kuppeltempel der Welt, bekannt für seine luxuriöse Innenausstattung. Rückkehr zum Hotel. Abendessen.

Tag 3, Alexander-Swirsky-Kloster – Museumsdorf “Werchnije Mandrogi”.

Tag 3. Alexander-Swirsky-Kloster – Museumsdorf “Werchnije Mandrogi”.

Frühstück im Hotel.

Ausschecken und Abreise vom Hotel. Besichtigung des Alexander-Swirsky-Klosters.

Das Alexander-Swirsky-Kloster wurde vom Mönch Alexander im 15. Jh. gegründet. Alexander lebte viele Jahre als Einsiedler in den Wäldern. Während seiner Einsiedlerzeit erlebte er eine Erscheinung der Heiligen Dreifaltigkeit, auf deren Befehl er zwei Kapellen aus Eichenholz baute. Eine von denen war der Heiligen Dreifaltigkeit und die andere der Verklärung des Herrn geweiht. Diese Kapellen waren der Beginn des Alexander-Swirsky-Klosters.

Der Gründer des Klosters, Alexander Swirsky, starb am 30. August 1533 und wurde in der Christi-Verklärung-Kathedrale beigesetzt. Beim Konzil 1547 wurde Alexander von Swirsk heiliggesprochen, und die Verehrung des Heiligen verbreitete auf ganz Russland. Die wundersam wirkenden Reliquien von Alexander Swirsky werden noch heute im Kloster aufbewahrt.

Mittagessen im Kloster oder ein Lunch-Paket.

Ankunft im Museumsdorf “Werchnije Mandrogi” (ca. 270 km von St. Petersburg entfernt). Ein Rundgang durch das Dorf. Das Museum ist ein im traditionellen russischen Stil wiederaufgebautes Dorf am Ufer des Flusses Swir, welcher die beiden größten Seen Europas – Ladoga und Onega – verbindet. Im Dorf gibt es mehrere traditionelle Häuser, in denen Sie sich mit der traditionellen russischen Bauernkultur vertraut machen können.

Abendessen im Dorfrestaurant, berühmt für seine traditionelle russische Küche.

Unterbringung im Dorfhotel, das im traditionellen rustikalen Stil ausgestattet ist.

Tag 4.  Wwedeno-Ojatskij-Kloster – Altes Ladoga – St. Petersburg.

Frühstück im Dorfhotel.

Abfahrt zum Wwedeno-Ojatskij-Kloster.

Das Wwedeno-Ojatskij-Kloster ist eines der ältesten Klöster im Nordwesten Russlands, sein Gründungsdatum ist nicht genau bekannt.

Auf dem Klostergelände gibt es eine heilige Quelle, die nach der Schließung des Klosters im 20. Jahrhundert versiegte und nach der Wiedereröffnung des Klosters im Jahr 1993 wieder auflebte.

Besichtigung des Alten Ladoga – der ersten Hauptstadt Russlands. Das alte Ladoga, das vor fast 1250 Jahren gegründet wurde, war ein bedeutendes Handels- und Handwerkszentrum und galt als die erste Hauptstadt Russlands im 9. Jh. Auf dem relativ kleinen Territorium dieser Stadt sind etwa 160 Baudenkmäler von 8. bis 20. Jh. erhalten geblieben. Besuch eines der drei tätigen Klöster vom Alten Ladoga. Mittagessen im Alten Ladoga.
Ankunft in St. Petersburg, Unterbringung im Hotel. Freie Zeit, Abendessen im Hotel.

Tag 5. St. Petersburg.

Frühstück im Hotel.

Vormittag: Besuch der Eremitage, eines der größten Museen der Welt, in dessen Sammlung Meisterwerke von Leonardo Da Vinci, Tizian, Rembrandt, Rubens, Rodin und vielen anderen großen Künstlern zu sehen sind.

Nachmittag: Abfahrt nach Wladimir mit dem Zug. Ankunft in Wladimir, Treffen mit einem lokalen Reiseleiter am Bahnhof, Transfer zum Hotel, Unterbringung im Hotel, Abendessen (Lunch-Pakete).

Tag 6. Wladimir – Bogoljubowo – Susdal.

Frühstück im Hotel.

Stadtrundfahrt durch Wladimir mit Besichtigung des Goldenen Tores (ohne Eintritt), Besuch der Mariä-Entschlafens-Kathedrale und der Demetrius-Kathedrale.

Wladimir, eine der ältesten russischen Städte, gilt heute als eine der wichtigsten Städte des Goldenen Rings. Neben vielen anderen Sehenswürdigkeiten der Stadt gelten drei Denkmäler als UNESCO-Weltkulturerbestätten: das Goldene Tor, die Mariä-Entschlafens- und die Demetrius-Kathedralen.

Besuch von Bogoljubowo – einem Vorort von Wladimir (14 km).

Orthodoxe Russen glauben, dass Bogoljubowo an dem Ort gegründet wurde, an dem der russische Fürst Andrej Bogoljubski eine Vision der Jungfrau Maria erlebte. Sie erschien ihm mit einer Schriftrolle in der rechten Hand und befahl, an der Stelle ihrer Erscheinung eine Kirche und ein Kloster zu bauen. Andrej Bogoljubski beauftragte einen Maler mit einer Ikone der Erscheinung der Mutter Gottes. Diese Ikone wurde als Bogoljubski-Ikone der Gottesmutter bekannt. Das Kloster wurde an dieser Stelle im 13. Jahrhundert erbaut und ist heute ein funktionierendes Nonnenkloster.

Mittagessen in Susdal. Stadtrundfahrt durch Susdal mit Besuch des Kremls, der Mariä-Geburt-Kathedrale, der Bischofskammern und des Erlöser- Euthymios-Klosters.

Im Mittelalter war Suzdal ein religiöses Zentrum mit vielen Klöstern und Kirchen. Zu einem Zeitpunkt zählte die Stadt 40 Kirchen für 400 Familien. Heute ist Susdal eines der wichtigsten touristischen Zentren, in dem man hervorragende Beispiele der altrussischen Architektur findet.

Abendessen und Übernachtung in einem Hotel in Susdal.

Tag 7. Sergijew Possad – Moskau.

Frühstück im Hotel. Fortsetzung der Stadtrundfahrt von Susdal. Abfahrt nach Sergijew Possad.

Besuch des Klosters der Heiligen Dreifaltigkeit und des Heiligen Sergius. Das Dreifaltigkeitskloster in Sergijew Possad ist ein herausragendes Beispiel russischer Architektur des 14. bis 18. Jh. Das Kloster gilt als das wichtigste Bildungs- und Religionszentrum Russlands und diente einst als Residenz des Patriarchen von ganz Russland. Nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Kloster in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Mittagessen in Sergijew Possad.

Weiterfahrt nach Moskau. Unterbringung im Hotel in Moskau und Abendessen im Hotel.

Tag 8.  Moskau.

Frühstück im Hotel.

Vormittag: Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Christ-Erlöser-Kathedrale, des Nowodewitschi-Klosters und des Andronikow-Klosters.

Das Andronikow-Kloster wurde im 14. Jahrhundert als Teil des äußeren Schutzrings von Moskau erbaut. Der berühmteste Mönch dieses Klosters war Andrej Rublew, ein herausragender Ikonenmaler des 14. Jh.

Heute beherbergt das Kloster das Andrej-Rublev-Museum, welches über eine Ikonenausstellung hinaus auch eine separate Ausstellung dekorativer und angewandter Kunst sowie eine Ausstellung von Schmuck, Pokalen, Münzen und liturgischen Gewändern umfasst.

Rot-weiße Türme, mit Schwalbenschwanzzinnen gekrönte Mauern und goldene Kuppeln des Nowodewitschi-Klosters machen es zu einem der schönsten Klöster in Moskau. Die meisten Klöster der Hauptstadt wurden im 13. bis 16. Jahrhundert nicht als religiöse Zentren, sondern als Verteidigungsanlagen gegen Überfälle von Tataren und Polen erbaut. Das Nowodewitschi-Kloster wurde zum Gedenken an die Befreiung Smolensks von den Litauern im Jahr 1514 gegründet. Die Hauptkathedrale des Klosters wurde zu Ehren der Ikone der Smolensker Gottesmutter geweiht, die der Legende nach vom Apostel Lukas selbst gemalt worden sein soll.

Mittagessen in der Stadt.

Am Nachmittag: Besuch des Moskauer Kremls, Rückkehr zum Hotel.

 

Abendessen.

Tag 9.

Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen.

NB:  Änderungen der Programmreihenfolge aus organisatorischen Gründen vorbehalten.

 

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